Wer an Fahrschulen verkauft
Der größte Posten einer Fahrschule ist der Fuhrpark: Pkw, Motorräder, je nach Klasse auch Lkw, Busse und Anhänger, alle mit Doppelbedienung und Ausbildungsausstattung. Autohäuser, Leasinggesellschaften und Umrüster verkaufen hier ebenso wie Versicherer, Tankkarten- und Reifenanbieter. Dazu kommen Lernplattformen und Apps für die Theorie, Software für Schülerverwaltung, Terminplanung und Abrechnung, Fahrsimulatoren, Unterrichtsmedien und Werbung, die junge Menschen erreicht. Für Autohäuser ist eine Fahrschule zudem ein sichtbarer Kunde, dessen Fahrzeuge täglich durch die Stadt fahren.
Fahrlehrer im Auto, Büro am Abend
Die meisten Fahrschulen führt ein Inhaber, der selbst Fahrlehrer ist und tagsüber Fahrstunden gibt. Das Büro ist oft nur zu festen Zeiten besetzt, häufig am Nachmittag oder vor dem Theorieunterricht am Abend. Diese Bürozeiten stehen meist auf der Website. Rufen Sie genau dann an oder schicken Sie vorher einen Brief mit einem klaren Angebot. Größere Fahrschulen mit mehreren Filialen haben eine Büroleitung, die Anfragen vorsortiert, dort führt der Weg über das Büro.
Fahrlehrer rechnen in Fahrstunden. Ein Angebot, das Zeit im Auto, Leerlauf im Terminplan oder Verwaltungsarbeit am Abend spart, verstehen sie sofort. Fragen Sie vor jeder Vorführung, wie die Fahrschule heute Fahrstunden plant und abrechnet. Oft ist es ein Papierkalender, eine Tabelle oder eine Software, die der Inhaber seit Jahren kennt und ungern wechselt. Ein Umstieg muss deshalb in wenigen Abenden machbar sein.
Saison und Anlässe
Viele Schüler beginnen nach dem Schulabschluss oder einige Monate vor dem 17. Geburtstag, weil in Deutschland ab 17 das begleitete Fahren möglich ist. Im Frühjahr starten mehr Motorradschüler. Für Fahrzeuganbieter sind Vertragsläufe ein Anlass, weil Leasingfahrzeuge in festen Abständen ersetzt werden. Seit dem 01.04.2021 gibt es in Deutschland die Schlüsselzahl B197: Wer auf Automatik ausgebildet wird und zusätzlich Schaltstunden und eine Testfahrt absolviert, darf auch Schaltwagen fahren. Das verändert die Frage, wie viele Schaltwagen eine Fahrschule noch braucht, und ist ein gutes Gesprächsthema für Fahrzeug- und Ladeanbieter.
Was rechtlich gilt
In Deutschland braucht eine Fahrschule eine Fahrschulerlaubnis nach dem Fahrlehrergesetz, jeder Fahrlehrer eine eigene Fahrlehrerlaubnis. Das Gesetz verlangt außerdem, dass Fahrschulen ihre Entgelte in den Geschäftsräumen aushängen. Wer Websites oder Werbung an Fahrschulen verkauft, sollte das wissen: Die Preise einer Fahrschule sind ohnehin öffentlich, eine klare Preisseite auf der Website ist deshalb ein naheliegendes Argument. In Österreich braucht eine Fahrschule eine Bewilligung nach dem Kraftfahrgesetz. In der Schweiz arbeiten Fahrlehrer mit einer kantonalen Fahrlehrerbewilligung, häufig als Einzelunternehmer.
Passende Filter in LeadSuche
Stadt, PLZ-Präfix und Bundesland legen das Gebiet fest, das zählt für Autohäuser und regionale Leasingpartner. Die Rechtsform trennt Einzelunternehmer von Fahrschulen mit mehreren Filialen. „Mit Karriere-Seite“ zeigt, wer Fahrlehrer sucht. Für Lernplattformen und Software ist die digitale Reife ein brauchbarer Hinweis, ein niedriger Wert deutet auf eine einfache Website ohne Online-Anmeldung hin. Mit „Land“ trennen Sie Deutschland, Österreich und die Schweiz, weil die Regeln dort verschieden sind. Für den Einstieg ins Gespräch helfen die Kaltakquise-Tipps aus der Vertriebspraxis. Fahrschulen nach Region suchen.
Häufige Fragen
Zu den Bürozeiten, die auf der Website stehen, oft am Nachmittag oder vor dem Theorieunterricht am Abend. Tagsüber sitzt der Inhaber meist selbst im Fahrschulauto. Ein kurzer Brief vorab erleichtert den Anruf.
Die Rechtsform ist ein erster Hinweis, eine GmbH betreibt eher mehrere Standorte als ein Einzelunternehmer. Bei bewerteten Firmen helfen zusätzlich „Mitarbeiter“ und „Größe“. Die Website nennt die Filialen meist auf einer eigenen Seite.
Ja. Wählen Sie im Filter „Land“ nur das gewünschte Land und grenzen Sie bei Bedarf Bundesland oder Stadt ein. So passen Sie Ihr Angebot an die jeweiligen Regeln für Fahrschulen an.