Self-Service-Datenbank

B2B-Datenbanken im Vergleich — LeadSuche, Dealfront, Cognism, Implisense

B2B-Datenbanken im direkten Vergleich: LeadSuche, Leadfeeder (ehemals Dealfront), Cognism und Implisense. Nach welchen Kriterien Sie objektiv entscheiden, welcher B2B-Daten-Anbieter zu Ihrem Vertrieb passt, mit belegten Stärken und Grenzen je Anbieter.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Es gibt nicht die eine beste B2B-Datenbank. Die richtige Wahl hängt von vier Fragen ab: Welchen Datentyp brauchen Sie, wie international ist Ihre Zielgruppe, wollen Sie selbst filtern und welches Preismodell passt zu Ihrem Budget?
  • LeadSuche ist ein Self-Service-Anbieter für Firmendaten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Credit-Preis (ein Credit = ein Datensatz, ab 39 €/Monat). Grenze: nur DACH und keine per E-Mail-Finder ermittelten Entscheider-Adressen.
  • Leadfeeder (aus Echobot und Leadfeeder als Dealfront entstanden, seit September 2026 wieder unter dem Namen Leadfeeder) erkennt vor allem Firmen auf Ihrer Website und bietet eine globale Firmen- und Kontaktdatenbank. Öffentliche Preise ab 79 €/Monat bei jährlicher Abrechnung.
  • Cognism liefert Kontaktdaten mit verifizierten Mobilnummern und Intent-Daten, mit Schwerpunkt Europa. Preis nur auf Anfrage, Pakete mit fünf Sitzen.
  • Implisense ist auf rund 2,3 Millionen deutsche Unternehmen aus dem Handelsregister spezialisiert, mit Web-App, API und MCP-Server. Kostenloser Einstieg, Plus für 59 €/Monat zuzüglich Umsatzsteuer.
  • Die Trennlinie verläuft weniger beim Zugang als beim Datentyp: Firmendaten zum Filtern, Website-Besucher, persönliche Kontaktdaten oder Registerdaten. Stand Oktober 2026, Angaben laut Anbieter, Änderungen vorbehalten.

Welche B2B-Datenbank die richtige ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Sie hängt davon ab, welchen Datentyp Sie brauchen, wie international Ihre Zielgruppe ist, ob Sie selbst filtern wollen und welches Preismodell zu Ihnen passt. Grob lassen sich die vier hier verglichenen Anbieter so einordnen: LeadSuche für Self-Service-Prospecting mit Firmendaten aus dem DACH-Raum, Leadfeeder für die Identifikation von Website-Besuchern mit angeschlossener Firmen- und Kontaktdatenbank, Cognism für persönliche Kontaktdaten mit verifizierten Mobilnummern, Implisense für deutsche Handelsregister-, Finanz- und Signaldaten per Web-App oder API. Dieser Artikel stellt die vier gegenüber, mit Stärken und Grenzen je Anbieter, einer großen Vergleichstabelle und einer Entscheidungshilfe. Alle Angaben zu den Wettbewerbern stammen von deren eigenen Websites. Stand: Oktober 2026. Funktionsumfang, Datenmengen und Preise der Wettbewerber können sich ändern, bitte prüfen Sie sie beim jeweiligen Anbieter.

Kurz gesagt: die vier Anbieter in je einem Satz

Wer schnell eine Orientierung sucht, findet sie hier in einem Satz pro Anbieter. Die Begründung folgt in den späteren Abschnitten. Diese Kurzfassung ist bewusst zugespitzt und ersetzt nicht die Einzelfallprüfung weiter unten.

  • LeadSuche ist ein Self-Service-B2B-Lead-Daten-SaaS für den DACH-Raum, bei dem Sie KI-qualifizierte Firmendatensätze selbst filtern und nur die wirklich relevanten zum Credit-Preis freischalten.
  • Leadfeeder, bis September 2026 unter dem Namen Dealfront am Markt, ist eine Plattform zur Identifikation von Website-Besuchern, die laut Anbieter auf eine globale Datenbank mit über 60 Millionen Firmen und 400 Millionen verifizierten Kontakten zugreift.
  • Cognism ist eine B2B-Sales-Intelligence-Lösung mit globaler Datenbank und Schwerpunkt Europa, bekannt vor allem für telefonisch verifizierte Mobilnummern sowie Intent-Daten.
  • Implisense ist ein Spezialist für deutsche Firmendaten, der Handelsregister, Finanzkennzahlen, Management und Unternehmensereignisse zu rund 2,3 Millionen Unternehmen in einer Web-App, per API und über einen MCP-Server bereitstellt.

Schon dieser Überblick zeigt: Die vier konkurrieren nur teilweise direkt. Sie bedienen unterschiedliche Schwerpunkte, nämlich Self-Service-Listenarbeit, Website-Besucher-Identifikation, persönliche Kontaktdaten und deutsche Registerdaten. Genau deshalb lohnt sich ein Vergleich entlang sauberer Kriterien statt eines simplen Rankings.

Worauf es beim Vergleich wirklich ankommt

Bevor wir die Anbieter einzeln betrachten, lohnt der Blick auf die Kriterien, an denen sich B2B-Datenbanken sinnvoll messen lassen. Wer nur auf eine Gesamt-Datensatzzahl schaut, vergleicht Äpfel mit Birnen. Ein global ausgerichteter Anbieter kann Millionen Kontakte führen und in Ihrer DACH-Nische trotzdem dünner sein als ein fokussierter Spezialist. Die folgenden sechs Dimensionen tragen die Entscheidung.

Abdeckung Ihrer Region statt reiner Gesamtzahl

Entscheidend ist nicht, wie viele Datensätze ein Anbieter weltweit führt, sondern wie dicht und aktuell die Treffer in Ihrer konkreten Region, Branche und Größenklasse sind. Prüfen Sie das mit einer Stichprobe in Ihrer Nische, statt sich auf die Schlagzeile zu verlassen.

Datentyp und Felder

Brauchen Sie filterbare Firmendaten (Branche, Region, Größe, Tech-Stack), Website-Besucher-Identifikation, persönliche Kontaktdaten mit Mobilnummern oder Register-, Finanz- und Signaldaten? Diese Datentypen sind nicht austauschbar. Dasselbe Etikett „B2B-Daten-Anbieter“ steht je nach Produkt für völlig verschiedene Felder.

Preismodell und Transparenz

Listet der Anbieter feste Preise oder arbeitet er mit „Preis auf Anfrage“? Wie werden Credits abgerechnet, und verfallen sie am Ende einer Laufzeit? Öffentliche Preise senken die Einstiegsschwelle und machen Kosten planbar. Individuelle Angebote erlauben Verhandlung, sind aber vorab nicht vergleichbar.

Self-Service vs. Sales-led

Können Sie sich selbst registrieren und sofort starten, oder führt der Weg über ein Demo- und Vertriebsgespräch? Das prägt Geschwindigkeit, Autonomie und die Frage, ob Sie als kleines Team oder Solo-Consultant überhaupt zur Zielgruppe gehören.

Zielkunde

Manche Plattformen sind auf größere Vertriebsorganisationen ausgelegt, andere auf kleine Teams, Agenturen und Einzelunternehmer. Ein Paket, das ab fünf Sitzen gedacht ist, passt selten zum Solo-Berater, und umgekehrt.

Rechtskonformität

Im DACH-Raum ist der Umgang mit personenbezogenen Daten ein Qualitätsmerkmal. Ob ein Anbieter persönliche Kontaktdaten anbietet und woher er sie bezieht, ist nicht nur eine Funktions-, sondern eine Rechtsfrage. Was DSGVO und UWG bei der anschließenden Ansprache erlauben, vertieft unser Beitrag zu den rechtlichen Grenzen von B2B-Mailing und Kaltakquise.

Die vier Anbieter im Kurzporträt

Die folgenden Porträts beschreiben jeden Anbieter so, wie er sich auf seiner eigenen Website darstellt, mit Stärke und Grenze. Zahlen zu Wettbewerbern nennen wir nur, wo der Anbieter sie selbst veröffentlicht.

LeadSuche

LeadSuche ist ein Self-Service-B2B-Lead-Daten-SaaS für den DACH-Raum mit KI-qualifizierten Firmendatensätzen. Sie filtern den Bestand selbst nach Branche, Region, Zielmarkt (B2B, B2C oder beides), Tech-Stack und einer inhaltlichen KI-Qualifizierung, sehen Vorschauen und schalten gezielt nur relevante Datensätze frei. Stärke: Preis- und Prozesstransparenz, DACH-Fokus und ein niedrigschwelliger Self-Service ohne Vertriebsgespräch. Grenze: Der Bestand umfasst nur den DACH-Raum, Sie übernehmen die Filterarbeit selbst, und es gibt nur die Kontaktdaten, die ein Unternehmen selbst veröffentlicht, keine recherchierten persönlichen E-Mail-Adressen oder Durchwahlen von Entscheidungsträgern.

Leadfeeder (ehemals Dealfront)

Dealfront ist aus dem Zusammenschluss von Echobot und Leadfeeder entstanden und tritt seit September 2026 wieder unter dem Namen Leadfeeder auf. Laut Anbieter haben sich dabei Lösungen und Team nicht geändert, nur die Marke. Im Mittelpunkt steht die Identifikation von Firmen, die Ihre Website besuchen, ergänzt um eine laut Anbieter globale Datenbank mit über 60 Millionen Firmen und 400 Millionen verifizierten Kontakten, über 100 Filtern und Integrationen in gängige CRM-Systeme. Leadfeeder bezeichnet sich als DSGVO-konform und nach ISO 27001 und ISO 27701 zertifiziert. Stärke: Wer wissen will, welche Unternehmen die eigene Website besuchen, und diese direkt mit Kontaktdaten anreichern möchte, findet hier den passenden Schwerpunkt. Die Preise sind öffentlich, ein kostenloser Tarif und eine 14-tägige Testphase stehen zur Verfügung. Grenze: Verifizierte E-Mail-Adressen und Telefonnummern gibt es erst ab dem Tarif Activate (ab 369 €/Monat bei jährlicher Abrechnung), und die im Tarif enthaltenen Credits werden am Ende der Vertragslaufzeit nicht übertragen.

Cognism

Cognism ist eine B2B-Sales-Intelligence-Lösung mit globaler Datenbank, die sich selbst als besonders stark für Europa beschreibt. Bekannt ist der Anbieter vor allem für telefonisch verifizierte Mobilnummern, dazu kommen E-Mail-Adressen, Firmen- und Technologiedaten, Signale wie Jobwechsel oder Finanzierungsrunden und im Paket Pro Intent-Daten von Bombora. Cognism gibt an, DSGVO und CCPA einzuhalten. Stärke: persönliche Kontaktdaten mit Fokus auf Mobilnummern, relevant für Teams, die viel telefonisch akquirieren, auch über Ländergrenzen hinweg. Grenze: Preise nennt Cognism nicht öffentlich, der Einstieg läuft über ein Demo- oder Vertriebsgespräch, und die Pakete Standard und Pro enthalten jeweils fünf Sitze. Nach eigener Angabe profitieren Teams mit mindestens fünf Vertriebsmitarbeitern am meisten.

Implisense

Implisense ist ein Berliner Spezialist für deutsche Firmendaten. Laut eigener Angabe deckt der Bestand rund 2,3 Millionen deutsche Unternehmen ab, mit Handelsregisterdaten, mehrjährigen Finanzkennzahlen, Management und Gesellschaftern sowie einer Chronik der Veränderungen, täglich aktualisiert. Zugang gibt es über eine Web-App mit Listen, Excel-Export und KI-Recherche zu Ansprechpartnern, über eine REST-API und über einen MCP-Server für KI-Assistenten. Stärke: Registertiefe zu deutschen Unternehmen und eine gute technische Anbindung, mit kostenlosem Einstieg und öffentlichen Preisen. Grenze: Der Bestand umfasst nur Deutschland, Österreich und die Schweiz fehlen. Viele Aktionen wie der Export, die KI-Kontaktsuche oder API-Abfragen kosten Implicents, das Guthaben von Implisense.

Hinweis: Die Angaben zu den Wettbewerbern geben deren eigene Darstellung auf ihren Websites mit Stand Oktober 2026 wieder. Anbieter erweitern ihr Angebot laufend und ändern Preismodelle. Prüfen Sie konkrete Funktionen, Datenmengen und Konditionen immer direkt beim jeweiligen Anbieter, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen.

Die große Vergleichstabelle

Die folgende Tabelle stellt die vier Anbieter über die sechs Vergleichskriterien gegenüber. Wo ein Anbieter keinen Preis veröffentlicht, steht „auf Anfrage“. Wo eine Eigenschaft nicht öffentlich dokumentiert ist, steht „k. A.“ statt einer erfundenen Angabe.

KriteriumLeadSucheLeadfeeder (ehem. Dealfront)CognismImplisense
Geografische AbdeckungDeutschland, Österreich, SchweizGlobal (laut Anbieter über 60 Mio. Firmen)Global, Schwerpunkt Europa (laut Anbieter)Deutschland (laut Anbieter rund 2,3 Mio. Unternehmen)
Primärer DatentypKI-qualifizierte Firmendaten (Branche, Region, Tech-Stack, Zielmarkt)Website-Besucher-Identifikation plus Firmen- und KontaktdatenbankPersönliche Kontaktdaten mit verifizierten Mobilnummern, Intent-DatenHandelsregister-, Finanz-, Management- und Signaldaten
Recherchierte persönliche KontaktdatenNein, nur vom Unternehmen selbst veröffentlichte KontaktdatenJa, verifizierte E-Mails und Telefonnummern ab Tarif ActivateJa, E-Mails und MobilnummernKI-Kontaktsuche gegen öffentliche Quellen, je Abfrage kostenpflichtig
PreismodellCredits, 1 Credit = 1 Datensatz, ab 39 €/MonatLite 0 €, Bezahltarife ab 79 €/Monat bei jährlicher Abrechnung, Credits im TarifAuf Anfrage, Credits je Sitz (1 Credit = 1 aufgedeckter Kontakt)Free 0 €, Plus 59 €/Monat zzgl. USt., Implicents für einzelne Aktionen
ZugangsmodellSelf-Service, kein Sales-AnrufSelf-Service mit 14 Tagen Test, Demo optionalDemo und VertriebsgesprächSelf-Service, Demo optional
Typischer ZielkundeDACH-Vertrieb, Agenturen, Solo-ConsultantsMarketing- und Vertriebsteams mit Website-TrafficMittelstand und Konzerne, Teams ab fünf VertriebsmitarbeiternVertrieb, Verbände und IHKs, Entwickler und Datenteams
Export / IntegrationCSV / XLSXCSV, Excel, CRM-Integrationen, APICSV, CRM-Integrationen, API und MCPExcel-Export (Plus), API, MCP-Server
Datenschutz laut AnbieterÖsterreichischer Anbieter, bewusster Verzicht auf recherchierte persönliche KontaktdatenDSGVO-konform, ISO 27001 und 27701DSGVO und CCPADSGVO-konform, deutscher Anbieter

Die Tabelle macht das Grundmuster sichtbar: Die vier sind keine austauschbaren Alternativen, sondern bedienen unterschiedliche Aufgaben. Ein direkter Vergleich nach „besser“ oder „schlechter“ greift nur innerhalb derselben Aufgabe, etwa LeadSuche gegen einen anderen DACH-Self-Service-Anbieter oder Cognism gegen ein anderes Kontaktdaten-Produkt.

Self-Service vs. Sales-led: wie Sie starten

Ein wichtiger Unterschied liegt darin, wie Sie zum ersten nutzbaren Ergebnis kommen. Registrieren Sie sich selbst und starten sofort, oder durchlaufen Sie einen Prozess mit Demo, Beratung und individuellem Angebot? Beide Modelle haben ihre Berechtigung und passen zu unterschiedlichen Teams und Budgets.

Das Self-Service-Modell

Beim Self-Service-Ansatz registrieren Sie sich selbst, testen oder buchen online und zahlen nach einer öffentlichen Preisliste. Vorteil: Sie starten in Minuten und behalten volle Kontrolle über Auswahl und Kosten. Nachteil: Sie arbeiten sich selbst in die Plattform ein. LeadSuche, Leadfeeder und Implisense bieten diesen Weg an. LeadSuche startet mit 50 Credits, Leadfeeder mit 14 Tagen vollem Zugang ohne Kreditkarte und dem dauerhaft kostenlosen Tarif Lite, Implisense mit einem kostenlosen Tarif ohne Zahlungsdaten.

Das Sales-led-Modell

Beim Sales-led-Ansatz führt der Weg über ein Gespräch: Demo, Bedarfsanalyse, individuelles Angebot. Vorteil: persönliche Beratung, zugeschnittene Pakete und Onboarding-Begleitung, sinnvoll für größere Organisationen mit komplexen Anforderungen. Nachteil: höhere Einstiegsschwelle und Preise, die Sie vorab nicht vergleichen können. Unter den vier verglichenen Anbietern arbeitet Cognism so. Leadfeeder bietet für individuelle Kontingente einen Enterprise-Tarif auf Anfrage, Implisense für Teams und größere Volumen ein Angebot per E-Mail.

Für kleine Teams, Agenturen und Einzelunternehmer ist die Einstiegsschwelle oft das entscheidende Kriterium. Wer schnell eine gefilterte DACH-Liste braucht, ist im Self-Service gut aufgehoben. Wer eine beratungsintensive Lösung für ein größeres Vertriebsteam sucht, eher im Sales-led-Modell. Welche Idee hinter einer durchsuchbaren Datenbank statt einer fertig gekauften Liste steht, erklärt unser Beitrag dazu, was eine B2B-Datenbank ausmacht.

Preis und Transparenz

Beim Preis lohnt der genaue Blick, nicht weil ein Modell grundsätzlich besser wäre, sondern weil Einstiegspreis, Abrechnung und Verfall von Guthaben die tatsächlichen Kosten bestimmen.

Credit-Modell bei LeadSuche

LeadSuche listet seine Preise offen: Ein Credit entspricht einem Datensatz, Pakete gibt es ab 39 € im Monat, abgewickelt über Stripe, ohne Sales-Anruf und ohne Enterprise-Vertrag. Nicht verbrauchte Credits verfallen nicht. Sie sehen vorab, was ein Datensatz kostet, und zahlen nur für die nach eigener Filterung wirklich gewünschten Datensätze.

Die Preismodelle der Wettbewerber

Leadfeeder veröffentlicht seine Tarife. Lite ist dauerhaft kostenlos und zeigt die letzten 100 identifizierten Firmen pro Monat. Discover beginnt bei 79 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung (ab 113 € bei monatlicher Zahlung), Activate mit verifizierten E-Mails und Telefonnummern bei 369 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung, Scale bei 599 € pro Monat und nur jährlich. Credits werden für Anreicherung, Exporte und CRM-Synchronisierung verbraucht. Die im Tarif enthaltenen Credits werden am Ende der Vertragslaufzeit nicht übertragen, zusätzlich gekaufte Credits sind zwei Jahre gültig.

Implisense bietet einen kostenlosen Tarif und den Tarif Plus für 59 € pro Monat zuzüglich Umsatzsteuer, monatlich kündbar. Einzelne Aktionen wie Excel-Export, KI-Kontaktsuche oder API-Abfragen kosten Implicents, die es in Paketen ab 49 € für 500 Implicents gibt. Gekaufte Implicents verfallen laut Anbieter nicht.

Cognism nennt keine Preise öffentlich. Das Angebot entsteht im Vertriebsgespräch und richtet sich nach Paket, Teamgröße und Nutzung. Abgerechnet wird über Credits, ein Credit deckt einen Kontakt auf, und jeder Sitz enthält ein Credit-Kontingent. Stand Oktober 2026, konkrete Konditionen erfragen Sie bitte direkt beim jeweiligen Anbieter.

AspektLeadSucheLeadfeederCognismImplisense
Preisliste öffentlichJaJaNein, auf AnfrageJa
Kostenloser Einstieg50 Credits zum StartLite und 14 Tage Testk. A.Free-Tarif
Günstigster Bezahltarif39 €/Monat zzgl. USt.79 €/Monat bei jährlicher AbrechnungAuf Anfrage59 €/Monat zzgl. USt.
Verfall von GuthabenCredits verfallen nichtTarif-Credits verfallen zum Laufzeitende, Zusatz-Credits nach zwei Jahrenk. A.Gekaufte Implicents verfallen nicht

Wie sich der Preis pro tatsächlich nutzbarem Datensatz von einem nominalen Stückpreis unterscheidet und welche Anbietertypen, Preise und Rechtslage den Markt prägen, ordnet unser Überblick zu Anbietertypen, Preisen und Rechtslage ein.

DACH-Fokus vs. internationale Abdeckung

Die geografische Ausrichtung ist die zweite große Weiche. Sie entscheidet, ob ein Anbieter in Ihrer konkreten Region dicht und aktuell ist oder ob seine beeindruckende Gesamtzahl an Kontakten an Ihrer Zielgruppe vorbeigeht. Ein regionaler Schwerpunkt hilft, sobald Ihre Zielgruppe regional ist, und umgekehrt.

Wann ein regionaler Schwerpunkt gewinnt

Wenn Ihre Zielgruppe in Deutschland, Österreich und der Schweiz sitzt, lohnt ein Anbieter, der genau diese Region abdeckt. LeadSuche deckt den gesamten DACH-Raum ab, Implisense ausschließlich Deutschland, dafür mit Handelsregistertiefe. In dieser Konstellation zählt, wie gut Branchen, Regionen und Größenklassen genau in Ihrem Markt abgedeckt sind.

Wann internationale Abdeckung gewinnt

Sobald Sie über die DACH-Grenzen hinaus akquirieren, also europaweit oder global, wird internationale Reichweite zum entscheidenden Faktor. Leadfeeder und Cognism führen laut eigener Angabe globale Datenbanken, Cognism mit erklärtem Schwerpunkt Europa. Ein DACH-Anbieter wäre für eine internationale Kampagne dagegen die falsche Wahl.

Die ehrliche Konsequenz für LeadSuche: Der DACH-Fokus ist eine bewusste Stärke für regionale Käufer und zugleich eine klare Grenze für alle, die globale Abdeckung brauchen. Wer beides benötigt, kombiniert in der Praxis oft ein regionales Tool mit einem internationalen Anbieter.

Welcher Anbieter für wen? Eine Entscheidungshilfe

Statt eines Gesamtsiegers liefert dieser Abschnitt eine nach Bedarf sortierte Zuordnung. Lesen Sie sie als „Wenn Ihr wichtigstes Kriterium X ist, schauen Sie zuerst auf Y“, nicht als Rangliste. Mehrere dieser Profile können gleichzeitig auf ein Team zutreffen. Dann lohnt die Kombination zweier Anbieter.

Persönliche Kontaktdaten und Telefon-Akquise → Cognism

Wenn Sie viel telefonisch akquirieren, auch international, und verifizierte Mobilnummern von Kontaktpersonen brauchen, ist Cognism mit seinem Schwerpunkt auf Mobilnummern der naheliegende erste Blick, sofern Ihr Team zur Paketgröße passt.

Website-Besucher erkennen → Leadfeeder

Wenn Sie wissen wollen, welche Unternehmen Ihre Website besuchen, und diese Firmen direkt mit Kontaktdaten anreichern möchten, ist Leadfeeder mit seinem Schwerpunkt auf Website-Besucher-Identifikation passend positioniert.

Deutsche Register- und Finanzdaten, auch per API → Implisense

Wenn Sie Handelsregister, Finanzkennzahlen und Unternehmensereignisse deutscher Firmen recherchieren oder per API in eigene Systeme einbinden wollen, ist Implisense als Spezialist für deutsche Firmendaten die erste Adresse.

Self-Service-Prospecting im DACH-Raum → LeadSuche

Wenn Sie als DACH-Vertriebsteam, Agentur oder Solo-Consultant schnell und ohne Vertriebsgespräch eine gefilterte Liste qualifizierter Firmendaten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aufbauen wollen und einen festen Preis pro Datensatz bevorzugen, ist LeadSuche darauf zugeschnitten.

Ihr wichtigstes KriteriumErster Blick auf
Persönliche Kontaktdaten, Telefon-AkquiseCognism
Website-Besucher erkennenLeadfeeder
Deutsche Register- und Finanzdaten, APIImplisense
Self-Service-Prospecting im DACH-RaumLeadSuche

Datenaktualität und Recht: kurz eingeordnet

Zwei Querschnittsthemen betreffen jeden Anbieter: die Aktualität der Daten und die rechtliche Nutzbarkeit. Beide entscheiden mit darüber, ob ein Datenbestand im Vertriebsalltag wirklich trägt.

Aktualität

B2B-Daten altern kontinuierlich, denn Firmen ziehen um, benennen sich um oder schließen. Datenbank-Modelle mit laufender Pflege sind hier strukturell im Vorteil gegenüber statischen Einmal-Listen, unabhängig vom Anbieter. Fragen Sie bei jedem Kandidaten nach der Update-Logik und prüfen Sie nach Möglichkeit eine Stichprobe in Ihrer Nische.

Recht

Im DACH-Raum ist der Datenschutz kein optionales Extra. Der Erwerb von Firmendaten ist grundsätzlich zulässig, die werbliche Ansprache aber streng reguliert, und der Umgang mit personenbezogenen Daten von Kontaktpersonen ist besonders sensibel. LeadSuche verkauft nur Kontaktdaten, die das Unternehmen selbst veröffentlicht, und verzichtet bewusst auf per E-Mail-Finder recherchierte persönliche Adressen und Durchwahlen, weil diese Felder rechtlich heikel sind und schnell altern. Ob und wie der Datenkauf selbst DSGVO-konform gestaltet werden kann, behandelt unser Beitrag zur DSGVO-Konformität beim Datenkauf ausführlich.

LeadSuche im Detail

Damit der Vergleich fair bleibt, hier die Fakten zu LeadSuche im Detail, einschließlich der bewussten Grenzen.

Was LeadSuche bietet

  • Datenbestand: KI-qualifizierte Firmendatensätze aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in einem durchsuchbaren Bestand.
  • Datenfelder pro Datensatz: Firmenname, Website, Branche, Region, Zielmarkt (B2B, B2C oder beides), Tech-Stack der Firmenwebsite und eine inhaltliche KI-Qualifizierung.
  • Preis: Credit-Modell, ein Credit entspricht einem Datensatz, Pakete ab 39 € im Monat, abgewickelt über Stripe, kein Sales-Anruf und kein Enterprise-Vertrag.
  • Self-Service: Sie filtern selbst, sehen Vorschauen und schalten gezielt nur relevante Datensätze frei.
  • Export: die freigeschalteten Daten als CSV oder XLSX, direkt ins CRM importierbar.

Die bewusste Grenze

LeadSuche verkauft nur Kontaktdaten, die ein Unternehmen selbst auf seiner Website oder im Impressum veröffentlicht, und keine über E-Mail-Finder-Dienste ermittelten Adressen oder Durchwahlen von Entscheidungsträgern. Die Ansprache der Geschäftsführung läuft über den direkten, sachbezogenen persönlichen Kontakt. Diese Zurückhaltung ist eine bewusste Entscheidung gegenüber Anbietern, die recherchierte persönliche Kontaktdaten in den Vordergrund stellen, kein Funktionsmangel.

Wenn Sie lieber sofort selbst eine gefilterte DACH-Liste aufbauen möchten, statt Demo-Termine zu vereinbaren, ist der Self-Service-Weg die naheliegende Antwort. Jetzt kostenlos registrieren und den Lead-Pool durchsuchen →

Sie sehen vorab, was Sie bekommen, und zahlen nur für die Datensätze, die Sie nach eigener Filterung wirklich haben wollen, zum festen Credit-Preis. Lead-Pool jetzt testen →

Häufige Fehler bei der Anbieterwahl

Beim Vergleich von B2B-Datenbanken wiederholen sich einige Fehlannahmen, die später teuer werden. Wer sie kennt, trifft eine robustere Entscheidung.

Fehler 1: Auf die Gesamt-Datensatzzahl statt auf die Nischen-Dichte schauen

Eine große weltweite Gesamtzahl beeindruckt, sagt aber nichts darüber aus, wie dicht ein Anbieter in genau Ihrer Region und Branche ist. Vergleichen Sie die Trefferqualität in Ihrer Nische, nicht die Schlagzeile.

Fehler 2: Datentypen verwechseln

Website-Besucher-Identifikation, verifizierte Mobilnummern, Registerdaten und filterbare Firmendaten sind verschiedene Produkte. Wer das Falsche kauft, zahlt für Funktionen, die er nie nutzt.

Fehler 3: Abrechnung und Laufzeit unterschätzen

Ein günstiger Einstiegspreis sagt wenig, wenn die benötigte Funktion erst in einem höheren Tarif steckt, die Abrechnung jährlich erfolgt oder Credits zum Laufzeitende verfallen. Klären Sie Tarif, Laufzeit und Verfall von Guthaben, bevor Sie buchen.

Fehler 4: Den eigenen Reifegrad ignorieren

Ein Paket für größere Vertriebsteams passt selten zum Solo-Consultant, ein reines Self-Service-Tool selten zur großen Sales-Organisation mit Spezialanforderungen. Wählen Sie das Modell, das zu Ihrer Teamgröße passt.

Zusammenfassung

Welche B2B-Datenbank die richtige ist, entscheidet sich nicht an einer Gesamt-Datensatzzahl, sondern an vier Fragen: Welchen Datentyp brauchen Sie, wie international ist Ihre Zielgruppe, wollen Sie selbst filtern und welches Preismodell passt? Die vier verglichenen Anbieter bedienen unterschiedliche Schwerpunkte. LeadSuche ist ein Self-Service-Anbieter für Firmendaten aus dem DACH-Raum mit Credit-Preis (ein Credit = ein Datensatz, ab 39 €/Monat), mit Stärke in Transparenz und DACH-Fokus und einer Grenze in der regionalen Beschränkung und dem bewussten Verzicht auf recherchierte Entscheider-Adressen. Leadfeeder, bis September 2026 Dealfront, erkennt Website-Besucher und reichert sie aus einer globalen Datenbank an, mit öffentlichen Preisen ab 79 €/Monat bei jährlicher Abrechnung. Cognism liefert persönliche Kontaktdaten mit verifizierten Mobilnummern, mit Preis auf Anfrage und Paketen ab fünf Sitzen. Implisense ist der Spezialist für deutsche Register- und Finanzdaten per Web-App und API, mit kostenlosem Einstieg und Plus für 59 €/Monat zuzüglich Umsatzsteuer. Als Entscheidungshilfe: persönliche Kontaktdaten und Telefon → Cognism, Website-Besucher → Leadfeeder, deutsche Registerdaten und API → Implisense, Self-Service-Prospecting im DACH-Raum → LeadSuche. Stand Oktober 2026, Angaben laut Anbieter. Funktionsumfang und Preise können sich ändern, bitte prüfen Sie sie beim jeweiligen Anbieter.

Häufige Fragen zum Thema

Es gibt keine pauschal beste B2B-Datenbank. Die richtige Wahl hängt von Ihrem Ziel ab. LeadSuche ist auf Self-Service-Prospecting mit Firmendaten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zugeschnitten. Leadfeeder (bis September 2026 Dealfront) erkennt vor allem Firmen, die Ihre Website besuchen, und ergänzt das um eine Firmen- und Kontaktdatenbank. Cognism ist für Kontaktdaten mit verifizierten Mobilnummern bekannt und richtet sich an größere Vertriebsteams. Implisense ist auf deutsche Firmen- und Handelsregisterdaten spezialisiert, mit Web-App, API und MCP-Server. Entscheidend ist, welchen Datentyp Sie brauchen, wie international Ihre Zielgruppe ist und welches Preismodell zu Ihnen passt.

Bei einem Self-Service-Anbieter registrieren Sie sich selbst, testen oder buchen online und zahlen nach einer öffentlich gelisteten Preisliste. Bei einem Sales-led-Anbieter führt der Weg über ein Demo- oder Vertriebsgespräch, und den Preis erfahren Sie erst im individuellen Angebot. Von den vier hier verglichenen Anbietern sind LeadSuche, Leadfeeder und Implisense online buchbar und veröffentlichen ihre Preise. Cognism nennt keine Preise öffentlich und erstellt das Angebot im Gespräch. Stand Oktober 2026.

Bei zwei von drei ja. Leadfeeder veröffentlicht seine Tarife: Lite kostet 0 €, Bezahltarife beginnen laut Anbieter bei 79 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung, Kontaktdaten gibt es ab dem Tarif Activate ab 369 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung. Implisense bietet einen kostenlosen Tarif und den Tarif Plus für 59 € pro Monat zuzüglich Umsatzsteuer, monatlich kündbar. Cognism nennt keine Preise öffentlich, das Angebot entsteht im Vertriebsgespräch. LeadSuche startet bei 39 € im Monat, ein Credit entspricht einem Datensatz. Stand Oktober 2026, bitte prüfen Sie aktuelle Konditionen beim jeweiligen Anbieter.

Das hängt vom Datentyp ab. Implisense deckt laut eigener Angabe rund 2,3 Millionen deutsche Unternehmen auf Basis des Handelsregisters ab, mit Finanzkennzahlen, Management und Unternehmensereignissen, beschränkt sich aber auf Deutschland. LeadSuche deckt Deutschland, Österreich und die Schweiz ab und liefert KI-qualifizierte Firmendaten mit den Kontaktdaten, die die Unternehmen selbst veröffentlichen. Leadfeeder und Cognism führen laut eigener Angabe globale Datenbanken. Welcher Anbieter für Sie am stärksten ist, hängt davon ab, ob Sie Registerdaten, eine gefilterte Prospecting-Liste, Website-Besucher oder persönliche Kontaktdaten brauchen.

Nur soweit das Unternehmen sie selbst veröffentlicht. LeadSuche liefert qualifizierte Firmendaten, also Branche, Region, Zielmarkt, Tech-Stack und eine KI-Qualifizierung, mit den Kontaktdaten von der Website und aus dem Impressum des Unternehmens. Über E-Mail-Finder-Dienste ermittelte Adressen oder Durchwahlen von Entscheidungsträgern verkauft LeadSuche nicht. Leadfeeder und Cognism bieten laut eigener Angabe verifizierte E-Mail-Adressen und Telefonnummern von Kontaktpersonen an, Implisense eine KI-Kontaktsuche gegen öffentliche Quellen. LeadSuche positioniert den Verzicht auf recherchierte persönliche Kontaktdaten als bewusste Entscheidung, nicht als Mangel.

Ja, und in der Praxis ist das verbreitet. Viele Teams kombinieren etwa ein Self-Service-Tool für die gezielte DACH-Listenarbeit mit einem Tool zur Website-Besucher-Identifikation. Wichtig ist dabei ein sauberer Dubletten-Abgleich über die Firmen-Domain als eindeutige Kennung, damit dieselbe Firma nicht aus zwei Quellen doppelt im CRM landet. Bevor Sie Anbieter parallel einsetzen, klären Sie, welcher Anbieter welche Aufgabe am besten abdeckt, statt überlappende Module doppelt zu bezahlen.

Nein. Dieser Beitrag gibt die Angaben wieder, die die genannten Anbieter auf ihren eigenen Websites veröffentlichen, Stand Oktober 2026. Funktionsumfang, Datenmengen und Preise können sich jederzeit ändern. Wo ein Anbieter selbst keine Angabe veröffentlicht, behaupten wir keine. Für eine verbindliche Bewertung prüfen Sie die Angaben bitte direkt beim jeweiligen Anbieter und holen für Ihren konkreten Anwendungsfall ein eigenes Angebot ein.

Selbst ausprobieren

B2B-Leads aus dem DACH-Raum — selbst gefiltert.

Firmendaten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie filtern, prüfen vorab und schalten nur das frei, was Sie wirklich brauchen.