Was Dachdecker einkaufen und wer sie sucht
Ein Dachbetrieb kauft Ziegel, Dämmstoffe, Abdichtungsbahnen und Holz meist beim Baustoffhandel ein. Daneben investiert er in Gerüste, Hebetechnik, Absturzsicherungen, Fahrzeuge und teils auch in Drohnen für die Dachbegutachtung. Software für Aufmaß, Kalkulation und Baustellendokumentation, Arbeitsschutzschulungen und Personaldienstleistungen gehören ebenso zu den typischen Angeboten.
Mindestens so wichtig sind die, die einen Dachdecker als Partner brauchen. Solaranbieter ohne eigene Monteure suchen Betriebe, die Dächer vorbereiten oder Indach-Anlagen setzen. Hausverwaltungen brauchen jemanden für Flachdachwartung und Sturmschäden, Gutachter und Schadenregulierer verlässliche Betriebe für die Instandsetzung.
Das Wetter bestimmt den Kalender
Kaum ein Handwerk hängt so sichtbar am Wetter. An trockenen Tagen ist der Inhaber auf dem Dach, nach einem Sturm oder Hagel ist er für Wochen ausgebucht und hat für Verkaufsgespräche keine Minute. Ein Angebot in dieser Zeit wirkt aufdringlich, außer es hilft genau bei der Schadenslage, etwa mit Material, Planen oder Personal.
Ruhiger wird es bei Frost und Dauerregen. Regentage sind Bürotage, dann werden Angebote geschrieben und Rechnungen gestellt, und dann geht der Inhaber eher ans Telefon. Die Wintermonate eignen sich für Gespräche über Investitionen, Schulungen und Software, die bis zum Saisonstart eingeführt sein sollen. Planen Sie Ihre Kampagne für Dachbetriebe deshalb nach dem Kalender des Handwerks, nicht nach Ihrem Quartalsende.
Gewerke und Bezeichnungen im DACH-Raum
Rund um das Dach teilen sich mehrere Gewerke die Arbeit. Den Dachstuhl richtet in der Regel die Zimmerei, Dachrinnen und Blechanschlüsse übernimmt in Deutschland der Klempner, in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz der Spengler. Viele Dachdecker bieten diese Arbeiten mit an, in Österreich sind Dachdecker und Spengler aber eigene Gewerbe. In der Schweiz ist das Dachdecken eine Fachrichtung des Berufs Polybauer.
Für Ihre Ansprache heißt das: Lesen Sie die Leistungsseite eines Betriebs, bevor Sie ihm ein Spenglerprodukt oder eine Solarpartnerschaft anbieten. Wer nur den Begriff Dachdecker kennt, verpasst in Österreich und der Schweiz einen Teil der passenden Betriebe und bietet anderen etwas an, das sie gar nicht ausführen.
Vor dem ersten Anruf lohnt eine kurze Prüfung der Website: Arbeitet der Betrieb eher am Steildach oder am Flachdach, nennt er Solar, Gründach oder Spenglerarbeiten, zeigt er Referenzen von Gewerbeobjekten oder nur von Einfamilienhäusern? Diese drei Fragen genügen, um das Gespräch mit dem passenden Beispiel zu beginnen.
Dachbetriebe in LeadSuche filtern
- Stadt und PLZ, denn Dachbetriebe arbeiten fast immer in einem Umkreis um ihren Standort.
- Rechtsform, um Inhaberbetriebe und GmbHs mit mehreren Kolonnen getrennt anzusprechen.
- Kontaktverfügbarkeit Telefon, weil viele Dachdecker auf Anrufe schneller reagieren als auf Post.
- Land, um Argumente und Begriffe je Land getrennt zu halten.
Worauf Sie bei gekauften Firmenadressen generell achten sollten, von der Quelle bis zur Aktualität, fasst der Leitfaden für hochwertige Firmenkontakte zusammen. In LeadSuche sehen Sie vor jedem Freischalten, wie viele Betriebe Ihre Filter treffen. Dachdecker in Ihrem Gebiet finden
Häufige Fragen
In den ruhigeren Wochen bei Frost oder Dauerregen und allgemein im Winter, wenn die Betriebe Investitionen für die nächste Saison planen. Direkt nach Stürmen und Hagel sollten Sie nur anrufen, wenn Ihr Angebot bei den Schäden hilft.
Betriebe, die sich als Dachdecker darstellen und Spenglerarbeiten mit anbieten, sind enthalten. Reine Spenglereien und Klempnereien sind über diese Branche nicht vollständig erfasst. Fehlt Ihnen eine Region, nutzen Sie einen Datensatz-Wunsch.
Ja. Der Filter Rechtsform grenzt die Treffer auf GmbH, GmbH & Co. KG oder Einzelunternehmen ein. Die Trefferzahl sehen Sie kostenlos, bevor Sie einen Datensatz freischalten.