Zwei Gründe, Druckereien zu suchen
Die einen verkaufen an Druckereien: Papier und Karton, Farben und Platten, Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen, Wartung, Software für Druckvorstufe, Kalkulation und Web-to-Print, dazu Energie, Logistik und Entsorgung. Die anderen suchen eine Druckerei als Partner: Werbeagenturen, Verlage, Vereine und Händler, die einen Betrieb für Kataloge, Verpackungen oder Werbemittel brauchen. Auch Druckereien suchen Druckereien, wenn sie Aufträge außer Haus geben, für die ihnen eine Maschine oder die Kapazität fehlt.
Inhaber, Produktion und Vorstufe
Viele Druckereien sind Familienbetriebe, in denen der Inhaber über Maschinen und Lieferanten entscheidet und die Produktionsleitung über den Alltag. Papier und Farben bestellt oft die Produktion oder ein kleiner Einkauf, Software wählt die Geschäftsführung gemeinsam mit der Druckvorstufe. Onlinedruckereien funktionieren eher wie Industriebetriebe mit eigenen Abteilungen für Einkauf, IT und Marketing. Technische Fragen klären Sie mit der Produktion, Preis und Vertrag mit der Geschäftsführung. Ein Testdruck oder ein Musterbogen sagt einem Drucker mehr als jede Broschüre.
Bei Maschinen und großer Software ist der Zyklus lang, eine Druckmaschine läuft viele Jahre. Wer hier verkauft, gewinnt selten beim ersten Kontakt, sondern im nächsten Investitionsfenster. Merken Sie sich, wann eine Druckerei zuletzt investiert hat, oft steht es als Meldung auf der Website. Wer umgekehrt einen Produktionspartner sucht, fragt nach Maschinenpark, Formaten, Veredelung und Lieferzeit und lässt sich einen Andruck zeigen.
Wann Druckereien Zeit haben
Vom Herbst bis Weihnachten ist die dichteste Zeit: Kalender, Kataloge, Mailings und Verpackungen für das Weihnachtsgeschäft. Vor Wahlen kommen Plakate und Flyer mit kurzen Fristen dazu. Dann laufen die Maschinen oft in mehreren Schichten, für Gespräche bleibt wenig Raum. Der Sommer und der Januar sind ruhiger, in dieser Zeit werden Maschinen gewartet oder getauscht und Investitionen besprochen. Agenturen und Verlage, die einen neuen Partner suchen, fragen ebenfalls besser vor der Hochsaison an als mittendrin.
Was im Druck rechtlich zählt
Druckwerke brauchen in Deutschland nach den Pressegesetzen der Länder ein Impressum, das unter anderem den Drucker nennt, mit Ausnahmen etwa für Geschäftspapiere. In Österreich verlangt § 24 MedienG auf jedem Medienwerk Angaben zu Medieninhaber und Hersteller. Druckereien achten deshalb darauf, dass Kunden diese Angaben liefern, und eine Agentur, die das mitdenkt, spart der Druckerei Rückfragen. Viele Betriebe sind für Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft zertifiziert, etwa nach FSC oder PEFC. Wer Papier oder Dienstleistungen anbietet, sollte früh klären, ob das eigene Angebot in diese zertifizierte Lieferkette passt.
Passende Filter in LeadSuche
Unter „CMS / Shop“ erkennen Sie Druckereien, deren Website auf einem Shopsystem läuft, für Anbieter von Web-to-Print und Shopsoftware der wichtigste Filter. Die digitale Reife zeigt, wer online noch wenig auftritt. „Größe“ und „Mitarbeiter“ trennen bei bewerteten Firmen die kleine Akzidenzdruckerei vom Industriebetrieb, „Reichweite“ den regionalen Drucker vom überregional liefernden. Agenturen, die einen Partner in der Nähe suchen, filtern nach Stadt und PLZ-Präfix. Worauf Sie bei der Auswahl von Firmenkontakten achten sollten, beschreibt der Leitfaden für hochwertige Firmenkontakte. Druckereien kostenlos durchsuchen.
Häufige Fragen
Nutzen Sie den Filter „CMS / Shop“. Er zeigt Druckereien, auf deren Website ein Shopsystem erkannt wurde. Zusammen mit „Größe“ und „Reichweite“ trennen Sie Onlinedrucker von lokalen Betrieben mit kleinem Shop.
Vom Herbst bis Weihnachten und vor Wahlen, wenn Kalender, Kataloge und Plakate mit kurzen Fristen laufen. Ruhiger sind der Sommer und der Januar. Dann besprechen Inhaber auch Investitionen und neue Lieferanten.
Ja. Filtern Sie nach Branche, Stadt oder PLZ-Präfix und sehen Sie die Trefferzahl kostenlos. Freischalten müssen Sie nur die Druckereien, die Sie anfragen wollen, jeder Datensatz kostet 1 Credit.