Wer mit Umzugsunternehmen Geschäfte macht
Umzugsfirmen kaufen Kartons, Verpackungsmaterial, Decken und Gurte, Transporter und Lkw, Möbellifte und Montagewerkzeug. Dazu kommen Versicherungen, Software für Besichtigung, Volumenberechnung und Angebot, Telefonservice, Werbung und Aushilfskräfte für Spitzentage. Fast ebenso wichtig sind Partner, denn ein Umzug zieht weitere Aufträge nach sich: Immobilienmakler und Hausverwaltungen empfehlen Umzugsfirmen, Reinigungsbetriebe übernehmen die Endreinigung, Maler die Renovierung, Lageranbieter nehmen Möbel auf. Unternehmen, die einen Büro- oder Praxisumzug planen, suchen Firmen mit Erfahrung im Firmenumzug und im Transport von IT.
Inhaber unterwegs, Büro mit Besichtigungen
Die meisten Umzugsunternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Der Inhaber fährt oft selbst mit, macht Besichtigungen beim Kunden und schreibt die Angebote am Abend. Größere Firmen haben eine Disposition, die Fahrzeuge und Teams einteilt, und eine Büroleitung oder einen Verkauf für Firmenumzüge. Rufen Sie das Büro am Vormittag unter der Woche an, nicht am Freitag und nicht an den letzten Tagen des Monats. Viele Anfragen von Privatkunden kommen kurzfristig, und wer zuerst ein verbindliches Angebot schickt, hat einen Vorsprung. Software, die Besichtigung und Angebot beschleunigt, trifft deshalb einen echten Engpass. Für Kooperationen mit Maklern oder Verwaltungen überzeugt ein klares Modell: Wer empfiehlt wen, und was hat der Kunde davon?
Monatsende und Sommer
Mietverhältnisse beginnen und enden meist zum Monatswechsel, deshalb ballen sich Umzüge in den letzten und ersten Tagen eines Monats. Im Sommer und in den Schulferien ziehen viele Familien um, das ist die Hochsaison. Für Anbieter von Aushilfskräften sind genau diese Spitzentage das Argument: Personal, das an wenigen Tagen im Monat gebraucht wird. Der Winter ist ruhiger und die beste Zeit für neue Fahrzeuge, Software und Werbung, die bis zum Frühjahr stehen soll. Firmenumzüge legen Kunden oft auf Wochenenden und Feiertage, damit der Betrieb weiterläuft.
Haftung, Erlaubnis, Halteverbot
In Deutschland regeln die §§ 451 bis 451h HGB den Umzugsvertrag. Ohne abweichende Vereinbarung haftet das Umzugsunternehmen für Schäden am Umzugsgut bis zu 620 € je Kubikmeter Laderaum (§ 451e HGB), viele Firmen vermitteln deshalb eine Zusatzversicherung. Wer gewerblich Güter mit Fahrzeugen über 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht befördert, braucht eine Erlaubnis nach dem Güterkraftverkehrsgesetz. Für eine Halteverbotszone vor dem Haus ist eine Genehmigung der Stadt oder Gemeinde nötig. Versicherer, Anbieter von Halteverbotsschildern samt Antrag und Fahrzeughändler finden hier konkrete Anknüpfungspunkte.
Passende Filter in LeadSuche
„Zielmarkt“ zeigt bei bewerteten Firmen, ob ein Unternehmen vor allem Privatkunden bedient oder auch Firmen: Wählen Sie „Beides“ oder „B2B“, wenn Sie Partner für Büroumzüge suchen. „Reichweite“ trennt lokale Betriebe von Firmen mit Fern- und Auslandsumzügen. „Top 10 bei Google“ zeigt, wer online gut gefunden wird, für Webdesigner ein Hinweis, wer noch Bedarf hat. Stadt und PLZ-Präfix grenzen Ihr Gebiet ein. Wie sich Kooperationen und Direktansprache als Akquise-Wege unterscheiden, zeigt der Vergleich von 15 Methoden der Neukundenakquise. Umzugsfirmen in Ihrer Stadt finden.
Häufige Fragen
An den letzten und ersten Tagen eines Monats, an Freitagen und in den Sommerferien, wenn die meisten Umzüge laufen. Am besten erreichen Sie das Büro an einem Vormittag unter der Woche in der Monatsmitte.
Wählen Sie im Filter „Zielmarkt“ die Werte „B2B“ oder „Beides“. Er beruht auf der automatischen Bewertung der Website. Prüfen Sie dort vor dem Gespräch, ob Büro-, Praxis- oder IT-Umzüge ausdrücklich genannt sind.
Ja. Filtern Sie nach Stadt oder PLZ-Präfix und sehen Sie die Trefferzahl kostenlos. Freischalten müssen Sie nur die Firmen, mit denen Sie eine Kooperation besprechen wollen.