Was Werkstätten einkaufen
Eine Kfz-Werkstatt kauft täglich Teile, Öle und Verbrauchsmaterial, meist beim Teilegroßhandel mit mehreren Lieferungen am Tag. In größeren Abständen investiert sie in Hebebühnen, Diagnosegeräte, Klimaservicegeräte, Achsvermessung und Reifenmontage. Mit Elektro- und Hybridfahrzeugen kommen Hochvolt-Werkzeug, Schulungen und Ladeplätze dazu. Rund um den Betrieb verkaufen Anbieter von Werkstattsoftware, Online-Terminbuchung, Ersatzwagen, Entsorgung von Altöl und Altteilen, Arbeitskleidung, Versicherungen und Personalgewinnung. Teilehändler werden vor allem an Verfügbarkeit und Liefergeschwindigkeit gemessen, denn ein fehlendes Teil blockiert die Bühne.
Freie Werkstatt oder Markenbetrieb
In der freien Werkstatt entscheidet der Inhaber, meist ein Kfz-Meister, der selbst in der Halle steht. Er kauft nach Erfahrung und nach dem, was seine Mitarbeiter brauchen. Markengebundene Werkstätten haben Vorgaben des Herstellers bei Werkzeug, Diagnose und Auftritt und entscheiden über deutlich weniger selbst. Viele freie Werkstätten gehören zu einem Werkstattsystem oder einer Kooperation, die Konditionen und Marketing bündelt. Ein Blick auf die Website zeigt meist, welchem System ein Betrieb angehört, und damit, ob Ihr Angebot dort überhaupt frei gewählt werden kann.
Morgens bei der Fahrzeugannahme und am späten Nachmittag bei der Ausgabe ist an der Theke viel los. Ein Anruf am späten Vormittag oder am frühen Nachmittag stört weniger. Zeigen Sie dem Meister den Nutzen in Arbeitsstunden und Durchlaufzeit, nicht in allgemeinen Versprechen.
Reifenwechsel und ruhige Wochen
Zweimal im Jahr sind Werkstätten voll ausgelastet: im Frühjahr und im Herbst beim Wechsel zwischen Sommer- und Winterreifen. In diesen Wochen bleibt für Vertreter keine Zeit. Wer Reifenlager, Einlagerungssoftware oder Montagetechnik verkauft, kommt deshalb vorher, im Sommer oder nach dem Herbstgeschäft. Größere Anschaffungen besprechen Inhaber gern gegen Ende des Geschäftsjahres, wenn sie sehen, was das Jahr gebracht hat. Ein eigener Anlass ist die wiederkehrende Prüfung: In Deutschland lassen viele Werkstätten die Hauptuntersuchung von Prüfingenieuren einer Prüforganisation im eigenen Betrieb abnehmen, in Österreich führen ermächtigte Werkstätten die Begutachtung nach § 57a KFG selbst durch. Wer Prüftechnik oder Software für die Terminplanung anbietet, spricht diese Betriebe gezielt an.
Meisterpflicht und Hochvolt
In Deutschland ist das Kraftfahrzeugtechniker-Handwerk zulassungspflichtig: Ein Betrieb braucht einen Meister oder eine gleichwertige Qualifikation und den Eintrag in die Handwerksrolle. In Österreich ist die Kraftfahrzeugtechnik ein reglementiertes Gewerbe. Für Arbeiten an Hochvoltsystemen von Elektro- und Hybridfahrzeugen brauchen Beschäftigte eine passende Qualifizierung, die DGUV Information 209-093 beschreibt die Stufen. Schulungs- und Werkzeuganbieter haben damit einen konkreten Gesprächsanlass: Wer im Betrieb ist schon qualifiziert, und welches Werkzeug fehlt noch?
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Über Bundesland, Stadt und PLZ-Präfix planen Teilehändler und Außendienst ihre Touren. „Mitarbeiter“ und „Größe“ unterscheiden bei bewerteten Firmen den Ein-Mann-Betrieb von der Werkstatt mit mehreren Bühnen. „Mit Karriere-Seite“ zeigt, wer Mechatroniker sucht. „Top 10 bei Google“ trennt Betriebe, die online gut gefunden werden, von denen, die ein Webdesigner noch voranbringen kann. Für den Anruf kombinieren Sie „Mit Telefon“ und „Mit Geschäftsführer“, damit Sie den Inhaber mit Namen ansprechen. Wie Sie das Gespräch eröffnen, beschreibt der Leitfaden mit Gesprächsaufbau und Beispielen. Wer auch an Händler verkauft, findet die Adressen der Autohäuser auf einer eigenen Seite. Werkstätten im eigenen Gebiet filtern.
Häufige Fragen
In den Wochen des Reifenwechsels im Frühjahr und Herbst und im Tagesverlauf während der Fahrzeugannahme am Morgen und der Ausgabe am späten Nachmittag. Ruhiger ist es am späten Vormittag und am frühen Nachmittag.
Die Website und das Impressum nennen meist die Marke oder das Werkstattsystem, dem der Betrieb angehört. Markenbetriebe haben Herstellervorgaben, freie Werkstätten entscheiden selbst. Prüfen Sie das vor dem Gespräch, um nicht an der falschen Stelle anzufragen.
Ja, für bewertete Firmen über „Mitarbeiter“ und „Größe“. Zusätzlich trennt die Rechtsform Einzelunternehmen von Gesellschaften. Die Trefferzahl sehen Sie kostenlos, bevor Sie Datensätze freischalten.