Was Bäckereien einkaufen
Eine Bäckerei ist Produktion und Einzelhandel in einem. In der Backstube braucht sie Mehl, Saaten, Backmittel, Butter und Füllungen, dazu Öfen, Knet- und Teigteilmaschinen, Gärunterbrecher und Kältetechnik, Reinigung und Wartung. Im Laden geht es um Kassensysteme, Theken und Ladenbau, Kaffeemaschinen für den Snack- und Kaffeeverkauf, Verpackung und Tüten. Öfen und Kühlung brauchen viel Energie, deshalb sind Energieberatung, Wärmerückgewinnung und Photovoltaik in der Branche ein Thema. Filialbetriebe kaufen zusätzlich Lieferfahrzeuge, Tourenplanung und Software für die Bestellung der Filialen.
Bäckereien sind auch selbst Lieferanten. Cafés, Hotels, Kantinen und Caterer suchen einen Bäcker in der Nähe, der täglich liefert.
Gesprächsanlässe entstehen oft beim Generationswechsel. Viele Handwerksbäckereien sind Familienbetriebe, und mit der Übergabe fallen Entscheidungen über Öfen, Filialen und Sortiment. Ein Betrieb, der eine neue Filiale eröffnet oder einen Laden mit Café-Bereich ausbaut, braucht Ladenbau, Kaffeetechnik und Personal zugleich. Die Website zeigt solche Schritte oft früher als jede Liste.
Backstubenzeit, Entscheider und Filialstruktur
Der Bäckertag beginnt in der Nacht. Wenn der Laden öffnet, hat die Backstube oft schon Stunden hinter sich, und der Inhaber, häufig selbst Bäckermeister, ruht oft am Nachmittag. Ein Anruf am Nachmittag erreicht deshalb oft nur den Verkauf. Gute Chancen haben Sie am späten Vormittag, wenn die Produktion durch ist und der Inhaber Büroarbeit erledigt. Fragen Sie im Laden, wann der Chef erreichbar ist. Das Verkaufsteam weiß es.
In Filialbetrieben teilen sich die Aufgaben: Die Produktionsleitung verantwortet Backstube und Technik, eine Verkaufsleitung die Filialen, die Geschäftsführung Investitionen. Wer Ladenbau oder Kassensysteme verkauft, spricht mit anderen Personen als ein Anbieter von Öfen. Im kleinen Handwerksbetrieb entscheidet der Inhaber alles selbst, oft gemeinsam mit der Familie.
Handwerk, Hygiene und Kennzeichnung
In Deutschland ist das Bäckerhandwerk zulassungspflichtig. Ein Betrieb braucht einen Meister oder eine gleichwertige Qualifikation und ist bei der Handwerkskammer eingetragen. Das Bild vom Handwerksbetrieb ist für viele Bäcker Teil des Verkaufsarguments, Anbieter industrieller Fertigprodukte sollten das im Gespräch berücksichtigen. Lebensmittelhygiene und Eigenkontrollen nach HACCP gehören zum Alltag, ebenso die Pflicht, Allergene auch bei loser Ware wie Brot und Brötchen anzugeben. Anbieter von Waagen, Etiketten und Warenwirtschaft können hier ansetzen.
Für die eigene Ansprache gelten die allgemeinen B2B-Regeln. Welche Methoden sich für die Ansprache kleiner Betriebe eignen, zeigt der Leitfaden zur Kundenakquise im B2B.
Bäckereien in LeadSuche filtern
- Stadt und PLZ zeichnen Liefertouren und Außendienstgebiete nach, bis hinunter zum einzelnen Ort.
- Die Rechtsform trennt den Einzelbetrieb vom Filialisten in der GmbH oder GmbH & Co. KG.
- Die Kontaktverfügbarkeit zeigt Betriebe mit Telefon, E-Mail-Adresse oder namentlich genannter Geschäftsführung.
- Die Größenklasse, wo verfügbar, hilft bei der Unterscheidung zwischen Laden und Filialnetz, der Innovationsgrad bei neuen Technikangeboten.
Die Suche ist kostenlos, Sie zahlen nur für freigeschaltete Datensätze. Bäckereien nach Ort und PLZ eingrenzen können Sie sofort nach der Registrierung. Wer die Abnehmer von Backwaren sucht, findet Cafés in DACH und Caterer nach Region auf eigenen Seiten.
Häufige Fragen
Meist am späten Vormittag, wenn die Produktion beendet ist. Am Nachmittag ruhen viele Inhaber, weil die Backstube nachts beginnt. Das Verkaufspersonal im Laden weiß in der Regel, wann der Chef erreichbar ist.
Die Rechtsform gibt einen ersten Hinweis, denn Filialisten firmieren häufig als GmbH oder GmbH & Co. KG. Wo verfügbar, hilft die Größenklasse. Die Website zeigt, wie viele Filialen ein Betrieb hat.
Über Backstubentechnik die Produktionsleitung mit der Geschäftsführung, über Kassen und Ladenbau eher die Verkaufsleitung. Im kleinen Handwerksbetrieb entscheidet der Inhaber selbst.