Wer Cafés beliefert
Im Café dreht sich vieles um eine Maschine. Kaffeeröstereien suchen Cafés, die ihre Bohnen ausschenken, oft verbunden mit Maschine, Mühle, Schulung und Service. Daneben liefern Molkereien und Händler Milch und pflanzliche Alternativen, Bäckereien und Konditoreien Kuchen und Gebäck, Großhändler Becher, Deckel und Verpackung. Investiert wird in Siebträgermaschinen, Wasserfilter, Kühltheken, Kassensysteme mit Kartenzahlung, Möbel für Innenraum und Außenbereich, Beschilderung und Websites.
Für einen Kaffeelieferanten ist der Wechsel ein großer Schritt, weil Geschmack, Maschine und Einstellung zusammenhängen. Ein neues Café, das noch keinen Lieferanten hat, oder eines, dessen Vertrag mit der Maschine ausläuft, ist deshalb der aussichtsreichste Kontakt.
Wer entscheidet und wann Zeit dafür ist
Die meisten Cafés sind kleine Betriebe, in denen die Inhaberin oder der Inhaber selbst hinter der Theke steht. Es gibt keinen Einkauf und kein Büro, jeder Anruf landet mitten im Betrieb. Ruhigere Momente gibt es am späten Vormittag nach dem Frühstück oder am frühen Abend kurz vor Schluss. Am Nachmittag ist in vielen Cafés die Zeit für Kaffee und Kuchen. Bei einem Café ist der persönliche Besuch mit einer Probe oft wirksamer als ein Anruf. Mit einer Liste nach PLZ planen Sie eine Tour, auf der Sie mehrere Betriebe an einem Vormittag besuchen.
Ein Besuch braucht einen Anlass, den der Inhaber in einer Minute versteht: eine neue Röstung zum Probieren, eine Maschine zum Testen oder ein Angebot für den Außenbereich. Lassen Sie eine Karte mit Ihrem Namen da und rufen Sie nach einigen Tagen zur ruhigen Zeit an. Eine Rösterei, die in einer neuen Stadt Fuß fassen will, beginnt am besten mit den Cafés eines Viertels, damit Lieferung und Service auf kurzen Wegen laufen.
Ketten und Franchise-Cafés entscheiden zentral. Ihr Impressum nennt die Betreibergesellschaft, oft in einer anderen Stadt. Für Lieferanten lohnt sich dort der Kontakt zur Zentrale, nicht zur Filiale.
Außenbereich, Mehrweg und andere Vorgaben
Der Außenbereich ist für viele Cafés ein großer Teil des Geschäfts. Tische auf öffentlichem Grund brauchen eine Genehmigung der Gemeinde, in Deutschland als Sondernutzungserlaubnis, in Österreich als Bewilligung für den Schanigarten. Möbel, Heizstrahler und Schirme werden deshalb vor dem Frühjahr gekauft. Seit 2023 müssen in Deutschland Betriebe, die Speisen in Einwegverpackungen aus Kunststoff oder Getränke in Einwegbechern zum Mitnehmen verkaufen, auch eine Mehrwegalternative anbieten (§ 33 VerpackG). Für sehr kleine Betriebe gibt es eine Ausnahme. Anbieter von Mehrwegsystemen und Verpackung sprechen damit ein konkretes Thema an.
Für die Kasse gelten in Deutschland und Österreich dieselben Sicherheitsvorgaben wie im Restaurant. Für die eigene Ansprache gilt das allgemeine B2B-Recht, Werbe-E-Mails ohne Einwilligung sind in Deutschland auch gegenüber Cafés grundsätzlich unzulässig. Was im DACH-Raum erlaubt ist, erklärt der Beitrag zur Rechtslage der Kaltakquise.
Cafés in LeadSuche eingrenzen
- Stadt und PLZ ergeben die Besuchstour eines Außendienstes oder das Liefergebiet einer Rösterei.
- Die Rechtsform trennt das inhabergeführte Café vom Betrieb einer Gesellschaft mit mehreren Standorten.
- Die Kontaktverfügbarkeit zeigt Cafés mit Telefon oder E-Mail-Adresse.
- Die digitale Reife hilft Anbietern von Websites, Bestell- und Kassensystemen bei der Auswahl.
Suche und Trefferzahl sind kostenlos. Cafés einer Stadt für Ihre Besuchstour filtern können Sie gleich nach der Registrierung. Wer Gebäck oder Brot zuliefert oder Lieferanten für beide Seiten sucht, findet Bäckereien nach Region und Restaurant-Adressen auf eigenen Seiten.
Häufige Fragen
Am späten Vormittag nach dem Frühstücksbetrieb oder kurz vor Ladenschluss. Am Nachmittag ist in vielen Cafés Hochbetrieb. Ein Besuch mit einer Probe wirkt bei kleinen Betrieben oft besser als ein Anruf.
In Deutschland müssen Betriebe, die Speisen in Einwegverpackungen aus Kunststoff oder Getränke in Einwegbechern zum Mitnehmen abgeben, seit 2023 auch eine Mehrwegalternative anbieten. Kleine Betriebe mit höchstens fünf Beschäftigten und höchstens 80 Quadratmetern Verkaufsfläche sind ausgenommen, müssen aber mitgebrachte Behälter befüllen. Das ist eine allgemeine Information, keine Rechtsberatung.
LeadSuche ordnet Betriebe anhand ihrer Website einer Branche zu. Kaffeehäuser und Bistros erscheinen unter Cafés, wenn ihre Website sie so beschreibt. Prüfen Sie im Zweifel die Website des Betriebs vor dem Kontakt.