Wer an Restaurants verkauft
Ein Restaurant kauft jeden Tag ein und investiert in Abständen. Täglich und wöchentlich geht es um Lebensmittel, Getränke, Wein, Reinigungsmittel und Wäsche. In Abständen um Kassensysteme, Reservierungs- und Bestellsoftware, Großküchentechnik, Kühlung, Kaffeemaschinen, Mobiliar für Gastraum und Terrasse, Fettabscheider-Wartung, Speisekarten und Websites. Dazu kommen Personaldienstleister, Steuerberater mit Gastronomieerfahrung, Versicherungen und Zahlungsanbieter.
Getränkelieferanten und Brauereien arbeiten oft mit langfristigen Lieferverträgen. Ein neuer Lieferant hat deshalb die besten Chancen, wenn ein Vertrag ausläuft, ein Betrieb den Pächter wechselt oder neu eröffnet. Fragen Sie im ersten Gespräch nach solchen Bindungen.
Ein Gastronom kauft, was den Service erleichtert oder Personal entlastet. Erklären Sie Software und Technik am Ablauf eines Abends: weniger Wege, kürzere Wartezeit, weniger Fehler bei Bestellungen. Nennen Sie Zahlen zur Ersparnis nur, wenn Sie sie belegen können.
Gastronomen erreichen: Tageszeit und Saison
Im Restaurant entscheidet fast immer der Inhaber oder Pächter, bei Küchentechnik und Lebensmitteln mit dem Küchenchef. In Gruppen und Systemgastronomie liegt der Einkauf zentral. Der Alltag folgt den Services: Vor dem Mittagsservice wird vorbereitet, danach kommt die Pause bis zum Abend. Die beste Zeit für einen Anruf liegt am Nachmittag zwischen den Services. Mittags und abends ruft ein Verkäufer zur denkbar schlechtesten Zeit an. Viele Restaurants haben einen Ruhetag, oft zu Wochenbeginn, an dem der Inhaber Büroarbeit erledigt oder ganz frei hat. Die Öffnungszeiten stehen fast immer auf der Website.
Auch das Jahr hat einen Rhythmus. Die Vorweihnachtszeit und die Terrassensaison sind ausgebucht, ruhigere Monate wie Januar und Februar sind die Zeit für Umbauten, neue Technik und Lieferantenwechsel. Wer Terrassenmöbel verkauft, braucht die Entscheidung vor dem Frühjahr.
Vorgaben, die den Einkauf von Restaurants bestimmen
Kassen sind in der Gastronomie ein Pflichtthema. In Deutschland müssen elektronische Kassen nach der Kassensicherungsverordnung eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung haben, in Österreich gilt die Registrierkassenpflicht mit Sicherheitseinrichtung. Wer Kassensysteme verkauft, wird zuerst danach gefragt. Bei Speisen müssen Allergene nach der Lebensmittelinformationsverordnung auch bei loser Ware angegeben werden, was Anbieter von Speisekarten und Software berücksichtigen sollten.
Für die Ansprache selbst gilt das allgemeine B2B-Recht. Viele Restaurants nennen auf der Website nur eine Reservierungsadresse, die nicht für Lieferantenpost gedacht ist. Ein kurzer Anruf am Nachmittag ist deshalb oft der bessere erste Schritt. Wie Sie das Gespräch aufbauen, zeigen die Kaltakquise-Tipps aus der Vertriebspraxis.
Restaurants in LeadSuche eingrenzen
- Stadt und PLZ grenzen Liefertouren und Außendienstgebiete ab.
- Die Rechtsform trennt das Einzelunternehmen vom Betrieb mit GmbH oder einer Gruppe mit mehreren Häusern.
- Die Kontaktverfügbarkeit zeigt Betriebe mit Telefonnummer oder namentlich genannter Geschäftsführung.
- Digitale Reife und Tech-Stack-Signale helfen Anbietern von Reservierung und Onlinebestellung, Betriebe ohne entsprechendes Angebot auf der Website zu finden.
In der Gastronomie wechseln Pächter und Inhaber häufig. LeadSuche gleicht die Datensätze in einem rollierenden Zyklus ab und entfernt Betriebe, deren Website verschwunden ist. Restaurants in Ihrer Liefertour filtern können Sie gleich nach der Registrierung. Wer daneben die Frühstücksgastronomie beliefert, findet Adressen von Cafés auf einer eigenen Seite.
Häufige Fragen
Am Nachmittag zwischen Mittags- und Abendservice. Mittags und abends ist niemand ansprechbar, und am Ruhetag ist der Inhaber oft nicht im Betrieb. Die Öffnungszeiten auf der Website zeigen, wann die Pause liegt.
Für Investitionen die ruhigen Monate nach dem Jahreswechsel, für Terrasse und Sommerangebote die Zeit davor. In der Vorweihnachtszeit und mitten in der Terrassensaison hat kaum ein Gastronom Zeit für neue Lieferanten.
LeadSuche gleicht die Datensätze in einem rollierenden Zyklus mit der Website des Betriebs ab und entfernt Betriebe, deren Website verschwunden ist. Prüfen Sie vor dem Kontakt das Impressum, denn bei einem neuen Pächter ändert es sich zuerst.